Heute

Freitag, 16. März 2018

Heut gibt's Kürbiscremesuppe, Lachsforelle auf Bandnudeln, weiße Bohnen-Salat.

Freitag, 23. März 2018

Heut gibt's Kohlsuppe mit Champignons und Kartoffeln, Räucherlachs und Gemüse auf Bandnudeln, Chinakohl und Rote Rüben-Salat. Nachmittag war ich mit meinem Enkelsohn Tobias in der Stadt. Die Autoschau am Hauptplatz hat ihn nicht sonderlich interessiert, so kaufte ich ihm beim Trenker im City-Center ein Kipfel. War aber auch nicht das Optimale. Er vermisste sein 'Pappele'. Hat dann bis nach Hause gesempert.

Abends hab ich noch Probe mit Juvenis, dem Chor von P. Raimund. So tauche ich von einer Welt in die andere ein und lebe meine Sequenzen, wie es mir halt  richtig erscheint. Hab aber genug Leute um mich, die meinen Weg immer noch korrigieren möchten. Dabei sind sie es selbst, die sich korrigieren müssten. Aber das ist eine andere Geschichte..

Sonntag, 25. März 2018

Teppate Sommazeit!.

Dienstag, 27. März 2018

Heut gibt's Knoblauchcremesuppe, Südtiroler Kasnocken (mit brauner Butter und frischem Schnittlauch) und Salat. Nachmittag muss ich in die Hl. Familie, um bei einem Begräbnis die Orgel zu schlagen. Morgen abends dann mit dem Chor Juvenis Keyboard, übermorgen (musikalische) Probe für die Erstkommunion. Und so wechsle ich von einer Welt in die andere, nehme sie alle als das, was sie sind: Tausende von Kleinigkeiten, die in Summe das Leben ausmachen.

Mittwoch, 28. März 2018

So beginnt's: Hab gestern doch tatsächlich auf die Begräbnis-Orgel vergessen. Santa Dementia lässt grüßen! Außerdem stimmt das mit den Südtiroler Kasnocken nicht: Hab eine andere Südtiroler Köstlichkeit zubereitet: Spinat-Salbei-Nocken. Die Knoblauchcremesuppe hab ich mit Petersil-Stängeln, die ich immer klein schneide und einfriere, aufgepeppt. Das Ganze püriert und - herrlich! Abends Auftritt mit Juvenis - super gelaufen! Komplimente von allen Seiten...

Gründonnerstag 2018

Ein etwas stressiger Vormittag: Während der Zubereitung des Mittagsmahles - traditionsgemäß am Gründonnerstag Milchlamm - muss ich zur Probe für die Erstkommunion in den Kapitelsaal. Die Zeit rennt mir davon, denn Suppe mit Fritatten, Lamm mit Beilagen und Salate benötigen doch viel Zeit. Wenn dann der Pförtner Hannes, der am Donnerstag jeweils zu Gast ist, die Bemerkung macht: "Wenn nur die halben Gasthäuser so gut kochen würden wie du!", dann ist der Tag schon wieder gerettet und der Stress hat sich gelohnt. Morgen gehn wir's ruhiger an...

Karfreitag 2018

Hatte heute ein ernstes Gespräch.

Ostersonntag 2018

Auf die Gefahr hin, als bigott eingestuft zu werden: Ich weiß es - Er ist auferstanden! Und das lässt allen irdischen Frust, alle Kleinkrämerei, alle Schuldhaftigkeit und alle Schuldzuweisungen, alle Unzufriedenheit und Nörgelei  als völlig nebensächlich erscheinen...

Donnerstag, 5.4.2018

Heut gibts: Käse-Rahm-Suppe, Topfen-Öl-Teig-Quiche mit Schinken-Speck-Restln, Zwiebeln und Käse und (kurz vorm Servieren!) frische Petersilie. Rohkostsalat mit Karotten und Sellerie (Julienne, handgehobelt!).

Freitag, 6.4.2018

8.00 Uhr Orgel, Frühstück im Kloster, 10.15 Uhr Probe mit den Erstkommunikanten (Keyboard), Küche, 13.30 Uhr Orgel (Begräbnismesse).. Dann ein gemütlicher Nachmittag...

Sonntag, 8.4.2018

Eine berührende Erstkommunionfeier! Schmissige und kindgerechte Lieder, eine tolle Combo (2 Begleit-Gitarren, 1 Bassgitarre, Geige, Keyboard). Es war eine Freude, dabei zu sein!

Montag, 9.4.2018

Bin leider gesundheitlich angeschlagen: Bronchien, Husten, Hals, Nase. Hab für heute Urlaub genommen bekommen und hänge zu Hause herum wie ein nasser Fetzen...

Dienstag, 10.4.2018

Wenn ich krank bin, sterbe ich immer. Bin ich ein Hypochonder?

Donnerstag, 12.4.2018

Ekelhaft und zäh klammert sich der Sau-Virus oder was immer das ist an meinen Körper und will mich nicht loslassen. Die Entladung der Bronchien ähnelt einem Busch-Trommelwirbel, immer noch begleiten sie mich singend beim Atmen, so als wollten sie mir spotten. Der Kopf ist benommen und dümpelt wehleidig vor sich hin. Da soll man nicht verzweifeln! Hab zwar schon wieder zu Hause gekocht: Tiroler Knödel mit einer kräftigen Rinderbrühe. Aber die Freude hielt sich in Grenzen. Mal sehn, morgen ist ja auch noch ein Tag..

Freitag der Dreizehnte

Heute, nach einer Nacht mit viel Pech, Lärchenpech nämlich, eingeschmiert auf Brust und Rachen, hat sich eine überraschende Wendung zum Positiven eingestellt. Manchmal kann offensichtlich  auch Pech zum Glück verhelfen.

Samstag, 14.4.2018

Heut gibts eine Wirsingroulade mit Faschiertem und Reis in Gemüse-Tomatensoße, dazu Erdäpfelpüree.

Sonntag, 15.4.2018

Gemüsebrühe mit Grießnockerln, Lammbraten im Rosmarin-Thymian-Wacholderbeer-Saftl, dazu Serviettenknödel, gedünsteter Fenchel in Olivenöl-Marinade. Salat vom Bierrettich (Süßrahm, Schnittlauch, Salz).

Dienstag, 17.4.2018

Ein wunderschöner Tag! Viele nette Begegnungen! Im Cafe in der Rosengasse Leute ausgerichtet. Herrlich!

Donnerstag, 19.4.2018

Vom quirligen Treiben beim Zieleinlauf "Tour of the Alps" am Hauptplatz in die kühle Ruhe der Klosterküche, um Löwenzahnhonig zu produzieren. Was für ein Kontrastprogramm!

Samstag, 21.4.2018

Mein siebter Enkelsohn Eliah wird getauft! Christoph, sein Vater, singt und spielt einfühlsam und wunderschön! P. Raimund, die Patin Susanne und alle Verwandten und Freundefreuen sich mit uns über das neugeborene KInd Gottes!

Sonntag, 22.4.2018

Mit lieben Freunden Kaffe und Kuchen genossen. Dann per pedes apostolorum vom Kosakenfriedhof bis zum Marinelli. Kleine Erfrischung und wieder retour. Traumhaftes Wetter, Jause im Pavillon und gute Nacht...

Montag, 30.4.018

Und so neigt sich also auch der April wieder seinem Ende zu. Und mit ihm - Gott sei's gedankt - der Winter. Diesen würde ich ohne viel Aufhebens einfach abschaffen. Bin schon neugierig, wann sich endlich einer meiner Fans über mein Kontaktformular solidarisch zeigt...

Donnerstag, 3.5.2018

Heut gibts Leberknödel, Suppe, Sauerkraut und Salat. Ansonsten im Westen nichts Neues...

Dienstag, 8.5.2018

Mein Freund Werner ist 70. Vormittag lass ich mich von der "Vorarlberg" über den Bodensee nach Lindau schippern. Dort schlendere ich durch die faszinierende Stadt, schau mir u.a. die August Macke-Ausstellung an und fahre dann wieder zurück nach Bregenz. Abends lädt mich Werner und Ingrid nach Schwarzenberg im Bregenzerwald ein. Beim Hirschen speisen wir piekfein und auf der Heimfahrt präsentiert sich das Rheintal mit dem Bodensee im Hintergrund in einzigartiger Schönheit.

 

Mittwoch, 9.5.2018

Bin auf der Heimfahrt noch an der KPH Stams zugekehrt, um ein paar meiner Bücher dort zu lassen. Wird einmal eine Lesung daselbst geben. Bei der Europabrücke bin ich - seit Jahrzehnten - wieder einmal bei einem MC Donalds eingekehrt: Hühnernuggets mit süß-saurer Soße, Pommes und gespritzter Apfelsaft.. Schnell, gut und billig. Aber immer möcht ich nicht so essen...

Samstag, 12.5.2018

Man glaubt es nicht, wie schnell man in Teufels Küche geraten kann.  Oft genügt eine Absichtserklärung. Heute ist Firmung im Kloster. Ich begleite die Mädels von Juvenis mit P. Raimund am Keyboard. Der Heilige Geist möge auch auf uns alle herabkommen und unser Leben begleiten. Am Nachmittag hab ich eine Wallfahrt nach Maria Luggau gemacht. Per pedes citroenorum..

Pfingstsonntag, 20.5.2018

Bin mit meinem Enkelsohn Luis mittels Osttirodler ins Tal gedonnert. Schreie der Verzückung (oder Angst?) haben uns begleitet....

Dienstag, 29.5.2018

Es gibt Tage, da warte ich oft minutenlang darauf, dass die Zeit schneller vergeht. Aber just dann lässt sie sich noch mehr Zeit! Und das Universum bewegt sich schadenfroh in Zeitlupe. Es ist ein Paradoxon: Ich habe Stress. Aber nicht durch zu wenig Zeit, wie es so landläufig der Fall ist. Nein! Ich habe Stress, weil ich zu viel Zeit habe. Meine Bewegungsfreiheit ist so groß, wie klein sie ist.

Donnerstag, 7.6.2018

Ja was tut sich so im Lauf der Zeit? Aus dem alltäglichen Geschehen herausragend ist sicher der Besuch der beiden Damen Sandra und Verena von TirolTV. Sie haben mich ausgequetscht, was ich alles mache, was ich denke, worüber ich schreibe, wie ich male. Zum Schluss begleiteten sie mich noch in die Klosterküche, um mir beim Zwiebelschneiden zuzushen. Beim anschließenden Orgelkonzert auf der Pircher-Orgel schien es mir, als würden ihnen die Ohren ein wenig wackeln.  Wenn der Bericht online ist, werde ich hier einen entsprechenden Link setzen. Freu mich schon auf das "Produkt"...

Donnerstag, 21.6.2018

Sommerbeginn! Es geht wieder hinterwärts. Tragisch!

Dienstag, 3. Juli 2018

So geht halt Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat dahin. Manchmal frage ich mich, ob alles richtig ist, was ich tue. Ob es genügt. Oder ob - der Fragen gibt es genug. Das Wichtigste denke ich ist die Gesundheit, psychisch und physisch, die Verfügbarkeit für andere, soweit es in meinen Kräften steht, und schlussendlich der Glaube. Auf die Gefahr hin, als bigott abgestempelt zu werden: Der Glaube trägt mich über die mächtigen Wellen des Lebens, er lässt mich nicht untergehen, gibt mir Kraft, hält mich jung im Geist und zuverisichtlich in der Seele. Amen.

Gestern hab ich in der Volksschule Michael Gamper vor zwei Klassen aus meinen Büchern gelesen. Heute ist die Volksschule Süd I dran. Am Nachmittag richte ich für ca. 15 Leute kalte Platten. Eine beruhigende und schöne Tätigk!eit.


Lesung

an der

Volksschule Michael Gamper und

Lienz

Süd 1 am Schulschluss

Sonntag, 8. Juli 2018

Wir treffen uns um viertel nach fünf am Bahnhof unseres kleinen Heimatortes im östlichen Tirol. Treffen heißt auch realisieren, wer aller noch die Reise antritt. Ein wenig spannend läuft diese erste Begegnung ab. Nicht jeder kennt jeden. Aber jeder kennt irgend jemanden. Im Großen und Ganzen sind es die altbekannten Leute von der vorjährigen Reise nach Apulien. Der Chauffeur verstaut unsere Koffer im Bauch des komfortablen Ungetüms und jeder sucht sich einen passenden Platz. Ziemlich pünktlich um 05.31Uhr schwingen wir noch bedächtig über etliche Kanaldeckel am Bahnhof,  reihen uns bei Grün in die Tiroler Straße ein und schweben in Richtung Iseltal. Unser Reiseleiter Pater Willibald hält unsere Aufbruchsstimmung noch einmal an. Seine kurze Morgenmeditation bereitet uns geistig und seelisch auf eine Reise vor, die wir in gebotener Demut und verhaltener Neugier erwarten. Schließlich klinkt sich OE3 dezent in unseren Hörsinn ein und begleitet das gedämpfte Murmeln durchs Iseltal. Dunkle Wolken über dem Zunig konkurrieren mit einer mächtigen weißen, die das Defreggental zu verlassen beabsichtigt. Werden die beiden kollidieren? Oder friedlich verschmelzen? Einige Fahrsekunden zieht mich dieses meteorologische Provinztheater in seinen Bann, dann bricht es abrupt an den Felsen ab. Ein subtiler Schattenärger bemächtigt sich meiner, dass ich mir über derlei unerhebliche Auseinandersetzungen des Universums den Kopf zerbreche. Als gäbe es nichts Unwichtigeres auf der Welt! Außerdem  - denke ich mit einer verhaltenen Genugtuung – werden wir uns in absehbarer Zeit über derlei Wolkentürme erheben. Vor Matrei öffnet das Virgental bereitwillig einen Blick in sein Innerstes. Wolkenfetzen umgarnen auch hier die Gipfel von Malham und Eicham. Das geschichtsträchtige Sankt Nikolaus-Kirchlein duckt sich, nein, erhebt sich geschichtsbewusst auf seinem angestammten Hügel im Ortsteil Bichl. Auf der Fahrt durch das Marktl schwirren nostalgische Gedanken an meine ersten Dienstjahre hier durch den Kopf. In Gruben liegt das frisch gemähte Gras auf den steilen Hängen, teilt das taufrische, satte Grün pastellartig in moos- und olivfarbene Töne. Ein Ölgemälde fährt vorbei! Funkelnde Geranien an den Hütten der Gschildalm durchkreuzen die Pläne der Dämmerung. Sie zeugen vom sommerlichen wie beschwerlichen Leben auf unseren Almen. Die gläserne Jungfrau am Südportal des Felbertauen döst zwischen unerotischem Protz und selbstgefälliger Bedeutungslosigkeit vor sich hin. Niemand weiß genau, wer sie hier her gelegt hat. Ihr Heimat-Bezug wird mir ewig verborgen bleiben. Am besten, denke ich, wird wohl sein, sie einfach nicht einmal zu ignorieren. Durch die dunkle Ader des Tunnels verlassen wir unser kleines Stück Heimat im Anderen Tirol. Beim Eintritt in den Salzburger Pinzgau überrascht uns von rechts urplötzlich die Sonne. Sie hat offensichtlich eine Lücke im Wolkenmeer entdeckt, nützt dieses Zeitfenster schamlos aus und schlägt sich also um 06.34 Uhr bis ins schlafende Mittersill und den oberen Pinzgau durch. OE3 rieselt unablässig und hartnäckig auf uns herab. Ich könnte gut und gerne darauf verzichten. Da ich aber in meiner Kindheit gelernt habe, nicht aufzumucken, verzichte ich auf eine Intervention. Wir schweigen, dösen, schlummern ein wenig nach, sinnieren, und erwarten wohl getrost, was kommen mag. Wie glitzernde Spinnwebenfäden ziehen sich die Seile der Resterhöhebahn am Pass Thurn hinauf in unsichtbare Höhen. Auch Kitzbühel gibt sich um 07.02 Uhr noch verschlafen. Die ausgedehnten Maisfelder bei Sankt Johann befinden sich noch im Wachstum und im besten Alter sozusagen. Um 07.40 Uhr schwenken wir in Kufstein auf die Autobahn ein. Im Laufe der kommenden halben Stunde werden die hohen Berge zu Hügeln, die Hügel zu Mugeln, die Mugel zu Flachland.

Flug mit Lufthansa nach Temesvar. Ankunft um 13.00 Uhr. Stadtführung. Spannend, hochinteressant, geschichtsträchtig. Abendessen um 19.00 UhtUhr. Dann ins Bett. Ereignisreicher Tag!

Den gesamten Reisebericht habe ich noch in Arbeit. Gut Ding usw.

Montag, 9.Juli 2018

Von Temesvar nach Alba Julia. Wir betreten die Michaelskirche, ein imposantes Bauwerk und ein harmonisches architektonisches Gebilde. Gute Architektur gibt dem Besucher immer das Gefühl: Hier bist du zu Hause! Um 15.00 Uhr geht es weiter nach Sibiu. Hermannstadt Es ist 17.00 Uhr, als wir dort ankommen. Sibiu ist seit 2007 europäische Kulturhauptstadt. FaszinierenIch hoffe dud der Größe Ring, um den sich die bedeutendsteh Bauwerke drängen. Die katholische Kirche vermittelt einen sinnlichen . Eindruck . des Kostbaren. Wir übernachten im exquisiten Hotel LeuldeAur.

Dienstag,10. Juli 2018

Schäßburg Sigisoara Brasov Kronstadt.

Mittwoch, 11.7.2018

Großer Reisetag: In der Früh zur beeindruckenden Wehrkirche Siebenbürgens in Prejmer. Dann in Richtung Norden zur berühmten Marien-Wallfahrtskirche in Csiksamlyo. Wir zogen zur Mutter der Gnade. Weiter nach Norden durch das Seklerland zum Roten See, Mittagsrast. Durch die Bicaz-Klamm nach Suceava. Hotel Imperium. Hintergründe und --gedanken dann im detaillierten Reisebericht.

Donnerstag, 12.7.2018

Wir brauchen die drei Moldauklöster in Voronet, Moldovita und Sucevita. An der Grenze in die Ukraine eineinhalb Stunden Wartezeit. Im Hotel Bukovyna in Tschernovic um 19.30 Uhr.

Freitag, 13.7.2018

Vormittag Führung durch Csernoviz, Nachmittag Fahrt nach Lemberg.

Samstag, 14.7.2018

Ein aufgeweckter jüdischer Führer fasziniert uns durch seinen Humor, den er durchaus auch selbstkritisch einzusetzen weiß. Zu Mittag speisen wir in einem Restaurant gegenüber dem Rathaus: Mangaliza--Schwein in verschiedensten Variationen. Jedenfalls butterweich und köstlich. Zum Abendessen werde ich wohl nur mehr ein Glas Wein trinken. Morgen: Nach Hause!!! Bei all der Faszination fremder Länder und Völker zieht es mich unweigerlich immer wieder heim!

Sonntag, 15.7.2018

Rückreise: Lemberg - München. Rast im Gasthof Breitmoos am Pass Thurn. WM-Finale, 1. Halbzeit geschaut. Danach Stau, da das Laufhaus bei Mittersill brannte. (Wohl zu hitzig hergegangen...).

20.15 Ankunft in Lienz. Thank God

Freitag, 27.7.2018

Nihil novis sub sole...

Sonntag, 29.7.2018

Fahre heute mit einem Freund auf einen Sprung in den Süden: Duino Mare. Einmal fein speisen, dazu einen guten Tropfen, Sprung in den Pool, Relaxen, Schlafen. Morgen wieder heim...

Ankunft in Duino Mare um 16.30 Uhr, 35 Grad, Zimmer 22 Grad.

Dienstag, 7.8.2018

Am späten Nachmittag mit eben diesem Freund im XK140 (BJ.1955) eine Runde ins Iseltal. Dann Abkühlung im Pool. Ein Happen vom T-Bone-Steak, Weißbrot, Olivenöl, Villa Antinori - Herz, was willst du mehr...

Montag, 27.8.2018

Endlich 70! Bin überwältigt von den vielen lieben Wünschen meiner Bekannten und Verwandten. Rührend der Wunsch oder die Bitte an meinen Schutzengel, auch in Hinkunft auf mich gut aufzupassen! Herzlichen Dank an alle, die mir nur das Beste wünschen! Wie zum Beispiel: "Oswald, klopf Dir an der Schwelle zum neuen Lebensjahrzehnt kräftig auf die Schultern! Die verflossenen sieben Jahrzehnte – rund betrachtet – hast Du nämlich in Deiner Vielfalt sehr fein, ja erstklassig geschafft. Blick daher an Deinem 70er mit Zufriedenheit in die Vergangenheit und lass

mit Zuversicht kommen, was so kommen mag!"

Ich geh den Tag wie jeden anderen an: Begebe mich in meine Klosterküche, koche mit derselben Leidenschaft wie am ersten Tag etwas Gutes für meine Patres, halte dann zu Hause auf der Küchenbank ein kurzes Rasterle und harre der Dinge bzw. Personen, die da heute noch kommen werden. Bin zwar nicht ganz auf der Höhe, hab mich by the rivers of Pavillon leider verkühlt. Die Pölster waren feucht und kalt. Mein Gott bin ich alt!

Montag, 10. September 2018

Ja ich weiß schon, die Homepage sollte einigermaßen aktuell bleiben. Ich bin aber nicht der Blogger, der jedem Tag seinen Senf aufquetscht. Also begnüge ich mich damit, festzustellen, dass es eigentlich eh nichts Neues gibt. Am Samstag werde ich ein paar Leute einladen, um mit mir den Siebziger zu feiern. Wird ne feine Sache! So viel für heute.

Samstag, 15. September 2018

Ich lade mir heute liebe Freunde, Verwandte und Bekannte zu einem Mittagsimbiss ins Refektorium der Franziskaner in Lienz ein, um meinen 70iger noch einmal zu feiern. Freue mich schon darauf.

Samstag, 29. September 2018

Gestern haben wir Angelika zur letzten Ruhe begleitet. Ein berührendes Begräbnis, anschließend eine feine Gesellschaft beim Kirchenwirt. Vor allem unsere von Mayr Peter gegründete Familienrunde hat wieder ein Zeichen der Solidarität gesetzt und ein Lebenszeichen von sich abgegeben.

Am Montag geht's nun also los: Ich besuche einen Kochkurs im WIFI in Innsbruck. Abfahrt 05.35 Uhr am Bahnhof in Lienz, Kursbeginn um 09.00 Uhr. Die erste Woche: Theorie, Theorie! Wird wohl auch notwendig sein, wenngleich ich ein Freund der Praxis bin. Bis 3. November geht der Kurs, fahre jeweils am Freitag abends heim und am Montag wieder nach Innsbruck, meiner "geliebten" Landeshauptstadt. Mal sehn, wie sich die ganze Sache anlässt...

Freitag, 5. Oktober 2018

Eine Woche beim WIFI-Fachlehrgang "Koch" wäre also geschafft! Intensiv, konzentriert, umfangreich! Aber hochinteressant und spannend. Das Unangenehmste vom Tag: Um 18.00 Uhr beim Bahnhof in Innsbruck warten - allein. Um 18.25 Uhr trudelt der Bus ein - Massen von Oschtirolern, die in die Blechkiste wollen. Am Schluss nimmt der Bus 81 Leute mit. Und ich sitze zusammengepfercht auf meinem Fensterplatz und warte nur mehr auf das Ende der Fahrt.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Zweite Woche geschafft! Morgen Tagwache um 04.00 Uhr, um 05.35 Uhr mit dem Bus wieder nach Innsbruck. Noch eine Woche Theorie: HACCP, Allergenkennzeichnung, Kalkulation und und und... Heute gab*s übrigens eine (m.E. wirklich gute!) Hühnerbouillon mit Käse-Kräuter-Nockerln, Kalbsschnitzel in Champignonsoße, schwäbische Eier-Spätzle mit Petersilie in Butter geschwenkt, Rettichsalat in Salz-Zucker-Schnittlauch-Sahne-Marinade, Rote Beete-Salat und (hausgemachten!) Apfelstrudel.

Sonntag, 28.10.2018

Die letzte Praxis-Woche beginnt. Ein wenig stressig, aber unheimlich lehrreich und informativ! Freue mich allerdings schon wieder auf meine ruhigere Klosterküche!.

Sonntag, 4. November 2018

Endlich wieder daheim! Ein eigenartiges Gefühl der Freiheit macht sich breit. Ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass ich keine (größeren) Verpflichtungen mehr habe.  5 Wochen intensivster Input über Küche und Kochen habe ich hinter mich gebracht und dabei immens viel gelernt. Was ich natürlich nun  in "meiner" Küche  anwenden werde.

Freitag, 9. November 2018

Bereits ausprobiert: Erbsen-Risotto, Schupfnudeln, brauner Jus, Gemüsesuppe ohne Suppenwürfel (schmeckt genauso lecker!), Sauce Hollandaise (nicht einfach!). Weitere Ess-Experimente folgen!

Montag, 19. November 2018

Es schneit und fuselt so dahin. Ein richtig trister Novembertag! Kein Herbst! Kein Winter! So dazwischen drin! Wie ich diese Tage liebe!

Montag, 10. Dezember 2018

Genaugenommen warte ich nur noch den Jänner ab. Dann verläuft das Leben wieder in ruhigeren Bahnen!


2019


Sonntag, 27. Jänner 2019

Der Jänner neigt sich dem Ende zu. Und alles ist gut gegangen. Hätte mir nicht gedacht, dass ich in meinem Alter noch eine derartige Herausforderung erfolgreich durchstehe.

Montag, 28. Jänner 2019

Habe mein Handy im Zuge einer Neufestsetzung des Passwortes beleidigt. Bitte also um etwas Geduld. Ich werde euch schon antworten, wenn es wieder funktioniert. Zu Mittag bereitete ich ein Gleinser Pfandl zu. Hab ich im Restaurant Europabrücke abgeschaut und nachgekocht. Schmeckt hervorragend! (Geschnetzeltes, rundherum Spätzle, überbacken mit Käse und geröstetem Speck).

Samstag, 2. Februar 2019

So schnell rinnt die Zeit. Gerade eben war noch Weihnachten. Nun haben wir schon Februar. Muss heute nachmittag in St. Andrä bei einer Begräbnis-Messe die Orgel schlagen. Und wenn ich's selbstverständlich freiwillig tue, denke ich mir: Ich muss es tun. Denn ich kann es. Und diese Befähigung beinhaltet eben auch eine Verpflichtung.

Dienstag, 19.2.2019

Habe eine Pistenkontrollfahrt am Hochstein absolviert. Traumhafte Verhältnisse! Keine Leute! Würde man dies als Geheimtipp verkaufen, könnte der Hochstein möglicherweise sogar überleben...

Donnerstag, 21. Februar 2019

Hab vorgestern ein eindeutiges Angebot von Barbara Karlich bekommen. Abgelehnt. Genug der Inszenierungen!

Sonntag, 24. Februar 2019

Angenehmer Spaziergang in Obernussdorf! Danach Kaffee, Kuchen und Jause bei lieben

Freunden! Wie schön könnte das leben sein!

Donnerstag, 14. März 2019

Bin seit gestern wieder einmal Strohwitwer. "Ah nix ede" würden die

Matreier sagen. Leider bin ich gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe.

Aber wird schon wieder werden...

Die Reaktionen auf die diversen Berichte in den Printmedien über meine

Koch-Eskapaden sind vielfältig: Anrufe, Briefe, Gratulationen auf der Straße,

Schmunzeln, Kopfschütteln, ungläubiges Staunen. Und schon hat sich eine neue

Perspektive aufgetan. Werden sehen...

Dienstag, 9. April 2019

Lesung im Süden. Ignaz der Landstreicher, Flugzeug basteln, Passagiere "einladen", Abflug in Richtung HAK, Sendung mit der Maus...

Mittwoch, 1. Mai 2019

Ja, vieles hat sich getan inzwischen. Der größte Coup ist wohl der Bericht über mich in Tirol heute vom 27.4. Im nachhinein hab ich mir überlegt, was ich alles anders sagen hätte können oder sollen. Aber darüber zerbrech ich mir jetzt nicht mehr den Kopf und denke mir, ähnlich wie der Schriftgelehrte beim Kreuz: "Quod scribsi scribsi!"

Ein altes Fenster ist wieder aufgegangen und bereitet mir große Freude. Menschen, die mich verstehen, tun mir in der Seele wohl. Und jenen, die mich nicht verstehen, kann ich auch nicht helfen...

Ich genieße heute den wundervollen Maibeginn, denke über das Leben nach, entwerfe Pläne für die nähere und fernere Zukunft und widerstehe der Versuchung, selbstgefällig zu werden...

Donnerstag, 23.Mai 2019

Ja und so nimmt das Leben seinen Lauf, nimmt manchmal sehr viel und gibt sehr wenig. Aber das ist natürlich subjektiv. Ich will nicht jammern. Dabei denke ich an Menschen, denen es viel schlechter geht als mir.

Montag, 27.Mai bis Montag, 3. Juni: Besuch im "Heiligen Land". Hab das Heilige Land bewusst unter Anführungszeichen gesetzt, denn so heilig ist es nicht (mehr). Es war eine beeindruckende aber auch eine bedrückende Erfahrung. Bedrückend deshalb, wenn man sieht, wozu fanatisierte Religionen fähig sind. Von "Shalom" jedenfalls meilenweit entfernt.














Donnerstag, 13. Juni 2019

Eine relativ friedliche Koexistenz bestimmt meine Tage. Anders geht es wohl nicht (mehr)! Das heiße Wetter treibt mich beinahe täglich ins Schwimmbad. Dort starre ich gedankenverloren in die Wolken, schalte Raum und Zeit aus, filtere die Geräusche weg und bin glücklich, niemanden nörgeln zu hören. Es war ein Kontrastprogramm par excellence, wie es nicht deutlicher sein konnte: Von der kühlen, ernsten Kirche Sankt Andrä (Orgeldienst bei einem Begräbnis) hinein in die turbulente, bunte, übermütige Welt des Schwimmbades. Immer wieder erlebe ich derlei Wechselspiele. Sie führen mich in die Abstraktion des Geschehens, in die Perspektive der Vergänglichkeit allen Daseins.

Heute haben wir unsere Katze Kitty in den Katzenhimmel geschickt. War laut Veterinär das Beste für das arme Vieh. Sit!

Das, was ich gefunden habe, oder besser, was mich gefunden hat, erheitert meine Seele und lässt mich die Wirrnisse des Alltags vergessen.


© Copyright. All Rights Reserved.