Heute


Lesung

an der

Volksschule Michael Gamper und

Lienz

Süd 1 am Schulschluss

Dienstag, 3. Juli 2018

Gestern hab ich in der Volksschule Michael Gamper vor zwei Klassen aus meinen Büchern gelesen. Heute ist die Volksschule Süd I dran. Am Nachmittag richte ich für ca. 15 Leute kalte Platten. Eine beruhigende und schöne Tätigkeit.

Sonntag, 8. Juli 2018

Flug mit Lufthansa nach Temesvar. Ankunft um 13.00 Uhr. Stadtführung. Spannend, hochinteressant, geschichtsträchtig. Abendessen um 19.00 Uhr. Dann ins Bett. Ereignisreicher Tag!

Den gesamten Reisebericht habe ich noch in Arbeit. Gut Ding usw.

Montag, 9.Juli 2018

Von Temesvar nach Alba Julia. Wir betreten die Michaelskirche, ein imposantes Bauwerk und ein harmonisches architektonisches Gebilde. Gute Architektur gibt dem Besucher immer das Gefühl: Hier bist du zu Hause! Um 15.00 Uhr geht es weiter nach Sibiu. Hermannstadt Es ist 17.00 Uhr, als wir dort ankommen. Sibiu ist seit 2007 europäische Kulturhauptstadt. FaszinierenIch hoffe dud der Größe Ring, um den sich die bedeutendsteh Bauwerke drängen. Die katholische Kirche vermittelt einen sinnlichen . Eindruck . des Kostbaren. Wir übernachten im exquisiten Hotel LeuldeAur.

Dienstag,10. Juli 2018

Schäßburg Sigisoara Brasov Kronstadt.

Mittwoch, 11.7.2018

Großer Reisetag: In der Früh zur beeindruckenden Wehrkirche Siebenbürgens in Prejmer. Dann in Richtung Norden zur berühmten Marien-Wallfahrtskirche in Csiksamlyo. Wir zogen zur Mutter der Gnade. Weiter nach Norden durch das Seklerland zum Roten See, Mittagsrast. Durch die Bicaz-Klamm nach Suceava. Hotel Imperium. Hintergründe und --gedanken dann im detaillierten Reisebericht.

Donnerstag, 12.7.2018

Wir brauchen die drei Moldauklöster in Voronet, Moldovita und Sucevita. An der Grenze in die Ukraine eineinhalb Stunden Wartezeit. Im Hotel Bukovyna in Tschernovic um 19.30 Uhr.

Freitag, 13.7.2018

Vormittag Führung durch Csernoviz, Nachmittag Fahrt nach Lemberg.

Samstag, 14.7.2018

Ein aufgeweckter jüdischer Führer fasziniert uns durch seinen Humor, den er durchaus auch selbstkritisch einzusetzen weiß. Zu Mittag speisen wir in einem Restaurant gegenüber dem Rathaus: Mangaliza--Schwein in verschiedensten Variationen. Jedenfalls butterweich und köstlich. Zum Abendessen werde ich wohl nur mehr ein Glas Wein trinken. Morgen: Nach Hause!!! Bei all der Faszination fremder Länder und Völker zieht es mich unweigerlich immer wieder heim!

Sonntag, 15.7.2018

Rückreise: Lemberg - München. Rast im Gasthof Breitmoos am Pass Thurn. WM-Finale, 1. Halbzeit geschaut. Danach Stau, da das Laufhaus bei Mittersill brannte. (Wohl zu hitzig hergegangen...).

20.15 Ankunft in Lienz. Thank God

Freitag, 27.7.2018

Nihil novis sub sole...

Sonntag, 29.7.2018

Fahre heute mit einem Freund auf einen Sprung in den Süden: Duino Mare. Einmal fein speisen, dazu einen guten Tropfen, Sprung in den Pool, Relaxen, Schlafen. Morgen wieder heim...

Ankunft in Duino Mare um 16.30 Uhr, 35 Grad, Zimmer 22 Grad.

Dienstag, 7.8.2018

Am späten Nachmittag mit eben diesem Freund im XK140 (BJ.1955) eine Runde ins Iseltal. Dann Abkühlung im Pool. Ein Happen vom T-Bone-Steak, Weißbrot, Olivenöl, Villa Antinori - Herz, was willst du mehr...

Montag, 27.8.2018

Endlich 70! Bin überwältigt von den vielen lieben Wünschen meiner Bekannten und Verwandten. Rührend der Wunsch oder die Bitte an meinen Schutzengel, auch in Hinkunft auf mich gut aufzupassen! Herzlichen Dank an alle, die mir nur das Beste wünschen! Wie zum Beispiel: "Oswald, klopf Dir an der Schwelle zum neuen Lebensjahrzehnt kräftig auf die Schultern! Die verflossenen sieben Jahrzehnte – rund betrachtet – hast Du nämlich in Deiner Vielfalt sehr fein, ja erstklassig geschafft. Blick daher an Deinem 70er mit Zufriedenheit in die Vergangenheit und lass

mit Zuversicht kommen, was so kommen mag!"

Ich geh den Tag wie jeden anderen an: Begebe mich in meine Klosterküche, koche mit derselben Leidenschaft wie am ersten Tag etwas Gutes für meine Patres, halte dann zu Hause auf der Küchenbank ein kurzes Rasterle und harre der Dinge bzw. Personen, die da heute noch kommen werden. Bin zwar nicht ganz auf der Höhe, hab mich by the rivers of Pavillon leider verkühlt. Die Pölster waren feucht und kalt. Mein Gott bin ich alt!

Montag, 10. September 2018

Ja ich weiß schon, die Homepage sollte einigermaßen aktuell bleiben. Ich bin aber nicht der Blogger, der jedem Tag seinen Senf aufquetscht. Also begnüge ich mich damit, festzustellen, dass es eigentlich eh nichts Neues gibt. Am Samstag werde ich ein paar Leute einladen, um mit mir den Siebziger zu feiern. Wird ne feine Sache! So viel für heute.

Samstag, 15. September 2018

Ich lade mir heute liebe Freunde, Verwandte und Bekannte zu einem Mittagsimbiss ins Refektorium der Franziskaner in Lienz ein, um meinen 70iger noch einmal zu feiern. Freue mich schon darauf.

Samstag, 29. September 2018

Gestern haben wir Angelika zur letzten Ruhe begleitet. Ein berührendes Begräbnis, anschließend eine feine Gesellschaft beim Kirchenwirt. Vor allem unsere von Mayr Peter gegründete Familienrunde hat wieder ein Zeichen der Solidarität gesetzt und ein Lebenszeichen von sich abgegeben.

Am Montag geht's nun also los: Ich besuche einen Kochkurs im WIFI in Innsbruck. Abfahrt 05.35 Uhr am Bahnhof in Lienz, Kursbeginn um 09.00 Uhr. Die erste Woche: Theorie, Theorie! Wird wohl auch notwendig sein, wenngleich ich ein Freund der Praxis bin. Bis 3. November geht der Kurs, fahre jeweils am Freitag abends heim und am Montag wieder nach Innsbruck, meiner "geliebten" Landeshauptstadt. Mal sehn, wie sich die ganze Sache anlässt...

Freitag, 5. Oktober 2018

Eine Woche beim WIFI-Fachlehrgang "Koch" wäre also geschafft! Intensiv, konzentriert, umfangreich! Aber hochinteressant und spannend. Das Unangenehmste vom Tag: Um 18.00 Uhr beim Bahnhof in Innsbruck warten - allein. Um 18.25 Uhr trudelt der Bus ein - Massen von Oschtirolern, die in die Blechkiste wollen. Am Schluss nimmt der Bus 81 Leute mit. Und ich sitze zusammengepfercht auf meinem Fensterplatz und warte nur mehr auf das Ende der Fahrt.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Zweite Woche geschafft! Morgen Tagwache um 04.00 Uhr, um 05.35 Uhr mit dem Bus wieder nach Innsbruck. Noch eine Woche Theorie: HACCP, Allergenkennzeichnung, Kalkulation und und und... Heute gab*s übrigens eine (m.E. wirklich gute!) Hühnerbouillon mit Käse-Kräuter-Nockerln, Kalbsschnitzel in Champignonsoße, schwäbische Eier-Spätzle mit Petersilie in Butter geschwenkt, Rettichsalat in Salz-Zucker-Schnittlauch-Sahne-Marinade, Rote Beete-Salat und (hausgemachten!) Apfelstrudel.

Sonntag, 28.10.2018

Die letzte Praxis-Woche beginnt. Ein wenig stressig, aber unheimlich lehrreich und informativ! Freue mich allerdings schon wieder auf meine ruhigere Klosterküche!.

Sonntag, 4. November 2018

Endlich wieder daheim! Ein eigenartiges Gefühl der Freiheit macht sich breit. Ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, dass ich keine (größeren) Verpflichtungen mehr habe.  5 Wochen intensivster Input über Küche und Kochen habe ich hinter mich gebracht und dabei immens viel gelernt. Was ich natürlich nun  in "meiner" Küche  anwenden werde.

Freitag, 9. November 2018

Bereits ausprobiert: Erbsen-Risotto, Schupfnudeln, brauner Jus, Gemüsesuppe ohne Suppenwürfel (schmeckt genauso lecker!), Sauce Hollandaise (nicht einfach!). Weitere Ess-Experimente folgen!

Montag, 19. November 2018

Es schneit und fuselt so dahin. Ein richtig trister Novembertag! Kein Herbst! Kein Winter! So dazwischen drin! Wie ich diese Tage liebe!

Montag, 10. Dezember 2018

Genaugenommen warte ich nur noch den Jänner ab. Dann verläuft das Leben wieder in ruhigeren Bahnen!


2019


Sonntag, 27. Jänner 2019

Der Jänner neigt sich dem Ende zu. Und alles ist gut gegangen. Hätte mir nicht gedacht, dass ich in meinem Alter noch eine derartige Herausforderung erfolgreich durchstehe.

Montag, 28. Jänner 2019

Habe mein Handy im Zuge einer Neufestsetzung des Passwortes beleidigt. Bitte also um etwas Geduld. Ich werde euch schon antworten, wenn es wieder funktioniert. Zu Mittag bereitete ich ein Gleinser Pfandl zu. Hab ich im Restaurant Europabrücke abgeschaut und nachgekocht. Schmeckt hervorragend! (Geschnetzeltes, rundherum Spätzle, überbacken mit Käse und geröstetem Speck).

Samstag, 2. Februar 2019

So schnell rinnt die Zeit. Gerade eben war noch Weihnachten. Nun haben wir schon Februar. Muss heute nachmittag in St. Andrä bei einer Begräbnis-Messe die Orgel schlagen. Und wenn ich's selbstverständlich freiwillig tue, denke ich mir: Ich muss es tun. Denn ich kann es. Und diese Befähigung beinhaltet eben auch eine Verpflichtung.

Dienstag, 19.2.2019

Habe eine Pistenkontrollfahrt am Hochstein absolviert. Traumhafte Verhältnisse! Keine Leute! Würde man dies als Geheimtipp verkaufen, könnte der Hochstein möglicherweise sogar überleben...

Donnerstag, 21. Februar 2019

Hab vorgestern ein eindeutiges Angebot von Barbara Karlich bekommen. Abgelehnt. Genug der Inszenierungen!

Sonntag, 24. Februar 2019

Angenehmer Spaziergang in Obernussdorf! Danach Kaffee, Kuchen und Jause bei lieben

Freunden! Wie schön könnte das leben sein!

Donnerstag, 14. März 2019

Bin seit gestern wieder einmal Strohwitwer. "Ah nix ede" würden die

Matreier sagen. Leider bin ich gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe.

Aber wird schon wieder werden...

Die Reaktionen auf die diversen Berichte in den Printmedien über meine

Koch-Eskapaden sind vielfältig: Anrufe, Briefe, Gratulationen auf der

Straße, Schmunzeln, Kopfschütteln, ungläubiges Staunen. Und schon

hat sich eine neue Perspektive aufgetan. Werden sehen...

Dienstag, 9. April 2019

Lesung im Süden. Ignaz der Landstreicher, Flugzeug basteln, Passagiere "einladen", Abflug in Richtung HAK, Sendung mit der Maus...

Mittwoch, 1. Mai 2019

Ja, vieles hat sich getan inzwischen. Der größte Coup ist wohl der Bericht über mich in Tirol heute vom 27.4. Im Nachhinein hab ich mir überlegt, was ich alles anders sagen hätte können oder sollen. Aber darüber zerbrech ich mir jetzt nicht mehr den Kopf und denke mir, ähnlich wie der Schriftgelehrte beim Kreuz: "Quod scribsi scribsi!"

Ein altes Fenster ist wieder aufgegangen und bereitet mir große Freude. Menschen, die mich verstehen, tun mir in der Seele wohl. Und jenen, die mich nicht verstehen, kann ich auch nicht helfen...

Ich genieße heute den wundervollen Maibeginn, denke über das Leben nach, entwerfe Pläne für die nähere und fernere Zukunft und widerstehe der Versuchung, selbstgefällig zu werden...


Donnerstag, 23.Mai 2019

Ja und so nimmt das Leben seinen Lauf, nimmt manchmal sehr viel und gibt sehr wenig. Aber das ist natürlich subjektiv. Ich will nicht jammern. Dabei denke ich an Menschen, denen es viel schlechter geht als mir.


Montag, 27.Mai bis Montag, 3. Juni: Besuch im "Heiligen Land". Hab das Heilige Land bewusst unter Anführungszeichen gesetzt, denn so heilig ist es nicht (mehr). Es war eine beeindruckende aber auch eine bedrückende Erfahrung. Bedrückend deshalb, wenn man sieht, wozu fanatisierte Religionen fähig sind. Von "Shalom" jedenfalls meilenweit entfernt.


Morgen fliege ich von Venedig nach Catania, belebe den Ätna und lasse mich von Honig, Wein, Oliven, getrockneten Tomaten, hausgemachtem Brot und Likören beleben, schlendere mit Freunden durch die Altstadt von Syrakus, besuche Noto, Modica und Ragusa, Enna, Piazza Armerina, Caltanissetta, Sciacca, Segesta, Nubia und Palermo. Griechische Antike, normannisches Mittelalter und barocke Neuzeit werden mich auf der Reise in Atem halten und begleiten. Kultur kann man entweder phantasielos über sich ergehen lassen und einfach vergessen, oder man kann sie inhalieren und so Zusammenhänge wie Pracht und Vergänglichkeit der Welt besser verstehen lernen. Nicht jedem ists gegeben.


Dienstag, 9. Juli 2019

Irre! Bin doch noch nie um 00.00 Uhr zu einer Reise aufgebrochen! Mal sehen, was da auf mich zukommt...
















Donnerstag, 18. Juli 2019

Endlich wieder in der Heimat! Sizilien ist wirklich traumhaft schön. Aber wie heißt's im abgewandelten Spruch von Schneewittchen so bezeichnend: Du mein Sizilien bist wunderschön! Aber Schneewittchen äh meine Heimat, ist tausendmal schöner als alles andere...

Natürlich ist das chauvinistisch übertrieben! Zugegeben: Es gibt einzigartige Orte auf der Welt, die möglicherweise schöner sind als meine Heimat. Aber jene Orte, die unser Herz, unsere Seele berühren, sind wohl allemal die schönsten. Und das kann in völliger Einsamkeit, aber auch im Trubel einer sizilianischen Großstadt wie Catania, Syrakus oder Palermo sein.

Irgendwie habe ich während meines Aufenthaltes in Sizilien wieder zurückgefunden zu mir selbst. Das Hereinbrechen von tausenden neuen Eindrücken haben mich nicht nur abgelenkt, sie haben mir ein völlig anderes, ein neues Bild der Welt gemalt. Und sie haben mir, behutsam zunächst, im Laufe der Tage aber immer stärker, auch ein anders Bild, ein neues Bild von mir selbst vermittelt. Ich schwappte wie ein einsames Boot hin und her, von einem faszinierenden Ort zum anderen mitgeschwemmt und mitgespült, sodass nur vereinzelte Augenblicke des Realismus durch meinen sizilianischen Alltag blitzten. Immer wieder fragte ich mich selbst: Was tust du hier? Nun, wieder zu Hause, werde ich gefragt: Und? Wie wars? Wie soll es schon gewesen sein! Niemand kann die Gedankenwelt erahnen, die mich auf der großen Insel bewegt hat! Ich kann und will sie auch nicht verschriftlichen. Sie stellt sich, einmal ausgesprochen, so banal dar wie etwa der Satz "Ich war einkaufen".

Der alte Mann in Palermo, der in der Hitze der nachmittägigen Sonne seinen Karren mit Gemüse und Obst über den Platz gezogen hat, haben mich jedenfalls mehr berührt als die griechischen Tempel in ihrer jahrtausendealten Standfestigkeit.

Wenn man sich die Arbeitslosenquote  von etwa 20 Prozent (und das seit Jahrzehnten!) vor Augen führt, kann man erahnen, wie arm das Land in Wirklichkeit ist. Dazu kommen die Tagelöhner, die nur temporär in der Landwirtschaft Arbeit finden können und häufig am Rande des Existenzminimums leben (müssen).

Was mich besonders beeindruckt hat, ist einerseits die tiefe Religiosität, andererseits aber die Lebensfreude und die Nonchalance dieses Volkes. Ich hatte das Gefühl, dass sie nicht jammern, nicht meckern, sondern sich einfach in jeden neuen Tag hineinfallen lassen. Und dabei noch zufrieden sind! Was lernen wir daraus?














Donnerstag, 25. Juli 2019

Ein eigenartiger Tag. Zu Mittag gabs Karfiolsuppe, ein "Gleinser Pfandl", Jakobus dem Älteren geschuldet, Chinakohl mit selbst angesetztem Zitronen-Olivenöl und Balsamico, außerdem das erste Apfelkompott von heurigen Äpfeln (Grafensteiner Fallobst). Fachgespräche mit dem Klostergärtner, der mich in "meiner" Küche heimgesucht hat.

Der Nachmittag war nicht, wie in den letzten Tagen, mit heller und heißer Sonne dienlich. Es war bewölkt, fast ein wenig düster. Melancholisch.

Ein letzter Blick am heutigen Tag aus meinem Schlafzimmer (Bild oben). Mit etwas Phantasie könnte man sich zwischen den Bäumen die untergehende Sonne vorstellen. Morgen ist wieder ein Tag...


Freitag, 26. Juli 2019

Was wären die Höhepunkte der Berge ohne die Niederungen, aus denen sie sich erheben!


Donnerstag, 8. August 2019

So ein Erkältungs-Virus kann einen ganz schön zusammenhauen. Wenn dann noch Troubles mit dem Gebiss dazukommen, ist das Leben nicht mehr so lebenswert wie ehedem.

Dafür hat heute ein ganz lieber Mensch Geburtstag! Hab ihn schon beglückwünscht und er hat sich auf seine spezielle liebenswerte Art bedankt. Mein Gott, was täten wir ohne so liebe Menschen!



Samstag, 24. August 2019

Es betrübt mich, wenn Menschen mich nicht verstehen. Ich denke, dass diese unangenehme Erkenntnis  für jedermann gilt. Wenn jemand zu mir kommt und kategorisch behauptet, er/sie kenne mich, dann kann ich nur genauso kategorisch behaupten: Niemand kennt niemanden! Selbst ein greises Ehepaar, das vor der Hausbank sitzt, sich austauscht und miteinander verbrachte Jahrzehnte Revue passieren lässt, kennt sich noch immer nicht. Die letzten Regungen der Seele bleiben wohl jedem Menschen für sich allein vorbehalten. Und das finde ich auch gut so. Es gibt nur Einen, der uns bis ins Innerste kennt. Auf die Gefahr hin, bespöttelt zu werden - und ich weiß, dass das geschieht -, hilft mir die tägliche Meditation im Klösterle über derlei Grübeleien hinweg. Was wir voneinander wissen und wie weit wir uns kennen, entspringt im Letzten unseren Erfahrungen, gegenseitigen Beobachtungen, Mitteilungen und den daraus resultierenden Einschätzungen. Sie sind immer subjektiv. Ich würde mir jedenfalls nie erlauben zu behaupten, jemanden zu kennen. Aber ich erlaube mir, die Menschen einzuordnen: rein äußerlich in Dicke und Dünne, Lange und Kurze, geschickte und ungeschickte, innerlich in fantasiereiche und fantasielose, humorfähige und humorlose, mutige und ängstliche, pessemistische und optimistische, misstrauische und offenherzige usw. Ich werde mich aber nie über Menschen erheben und z.B. sagen: "Du hebsch en Bösn zü!" Wäre auch völlig kontraproduktiv, was das harmonische Zusammenleben betrifft. Menschenkenntnis muss sich immer der Liebe und Demut verpflichtet fühlen. Aber meinen Teil darf ich mir schon denken...


Mittwoch, 28. August 2019

Habe gestern und heute den schönsten und erlebnisintensivsten Geburtstag

meines Lebens erlebt! Thank God!





Samstag, 7. September 2019

Tischgebet und kurze Ansprache im Gasthof Tell. Dazu ein herrliches

Schöpsenbratl, Marillenpalatschinke, Kaffee. Gratulation an das jung

gebliebene Geburtstagskind für die gelungene Feier!














Samstag, 14. September 2019

Eine würdige Vesper-Andacht in Untertilliach, danach Agape, Musikkapelle,

Gedicht der Kinder, Häuserbeleuchtung, alles nette Tilga-Leit. Und als Haupt-

akteur Pater Martin, der sein 25-jähriges Priesterjubiläum in seiner Heimat

feiert. Herzlichen Glückwunsch! Ein wunderschöner Abend!

























Mittwoch, 18. September 2019

War heute auf einem beeindruckenden Trip mit dem halben Konvent. Die Gajacher Alm stand auf dem Programm. Sie liegt zwischen Weißensee und Drautal auf 1422m Seehöhe. Adolf, der Bauer und Wirt fuhr uns mit seinem SUV hinauf, Gabi und Balduin waren auch mit von der Partie. Von oben gibt es einen traumhaften Blick hinunter ins Drautal, konkret sieht man den Ort Greifenburg. Wir wurden köstlich und reichlich bewirtet, zum Nachtisch gabs dann noch die Hütten-Spezialität: einen herrlichen Kaiserschmarren mit Apfelmus. Wieder zurück beim Tschabitscher-Hof fuhren wir in Richtung Heimat. In Berg machten wir noch einmal Station, um einen Kaffee mit Kuchen zu genießen. Es war ein toller Ausflug mit lieben Freunden!
























Donnerstag, 26. September 2019

Die Lienzer Wandzeitung liest im Kammerlanderhof in Thurn. Ich bin nicht nur ein Teil der Lesenden, sondern gestalte auch die Zwischenräume durch mein "Orchester". Es war ein toller Abend, vor allem darf man stolz sein, wenn (lediglich) durch Literatur so viele Menschen noch hinter dem Ofen hervorkommen und sich das anhören. Für uns Lesende gabs dann noch eine herrliche Jause nebst einem ausgezeichneten Tröpferl!































Man weiß nicht, wann das Leben beginnt...
































Mittwoch, 16. Oktober 2019


Heute hatte ich einen Lehrauftrag an der UNI Innsbruck (KPH Stams) zu absolvieren. Die Studierenden (Pädagogik-Sekundarstufe) hatten drei meiner Bücher gelesen und waren nun eingeladen (oder aufgefordert?), mit mir darüber zu diskutieren: Ignaz der Landstreicher, Wie ein stiller Löwe, Zusammenläuten. Nach einem Impulsreferat, in dem ich grundsätzliche Gedanken zur religiösen Kinder- und Jugendliteratur aus meiner Sicht darlegte, ergab sich schließlich ein angeregtes Frage- und Antwortspiel sowie eine äußerst rege Diskussion, die auch für mich lehrreich und spannend war. Mein herzlicher Dank gilt der engagierten Leiterin des Seminars und den Studentinnen und Studenten, die sich der Mühe unterzogen haben, meine Werke zu lesen!



Freitag, 18. Oktober 2019

Wir "alten Kameraden", die wir vor 50 Jahren in der Fallmerayerstraße in Innsbruck maturiert haben, treffen uns im Gym in der Fallmerayerstraße. Es war ein seltenes und deshalb auch irgendwie eigenartiges Wiedersehen.  Nach dem ersten Small-Talk im Arkadenhof begaben wir uns per pedes in unsere alte Schule, wo uns der Administrator durchs Haus führte. Und just in dem Raum, in dem wir die "Mündliche" vor 50 Jahren absolvierten, spielte ich nun am Klavier im Rahmen einer kleinen Gedenkfeier an unsere verstorbenen Professoren und Mitschüler "Yesterday" und "I did it my way". Unser ehemaliger Mitschüler und Pfarrer Heinrich Berger gestaltete diese denkwürdige Andacht sehr persönlich und besinnlich. Am Abend gings dann zum Rechenhof, einem wunderbaren Landgasthaus in Hoch-Rum mit ausgezeichneter Küche (Lammbraten!), netten Zimmern und einem einzigartigen Ambiente. Alles in allem ein faszinierender Ausflug in Vergangenheit und Gegenwart!




Sonntag, 27. Oktober 2019

Ein wunderschöner Herbst-Sonn-Tag! Der Spaziergang zum Reiter Kirchl tut der Seele gut!

Sonntag, 17. November 2019

Eine fulminante Aufführung des "Elias" von Felix Mendelsson-Bartholdy

im goldenen Saal des Musikvereins in Wien! Wunderschön und berührend!

Das letzte kulturelle Highlight in diesem zu Ende gehenden Jahr 2019!


Dienstag, 17. Dezember 2019

Oggi ho il mio ultimo corso d' italiano. Danach gehen wir auf einen Drink und feiern den erfolgreichen Abschluss. Immer wieder habe ich mir während der Kursabende gedacht: Wozu tust du dir das an? Dann habe ich den Focus auf Leute gelenkt, die sich nichts (mehr) antun und auf ihre alten Tage keine befriedigenden Perspektiven mehr entwickeln können. Und dann denke ich mir: Lieber so!

Im Übrigen strebe ich - von seltsamen persönlichen Turbulenzen durcheinander gewürfelt - unbeirrt der Krippe zu! Das kann einfach nicht falsch sein...

Das Jahr des Herrn

2020

beginnt...

Und so ist in aller Stille wieder ein Neues Jahr hereingebrochen. Ich nehme es als Geschenk des Himmels und gehe es in Dankbarkeit und Demut an. Heute hatte ich hohen Besuch von drei bzw. vier Königinnen!

Christus


Mansionem


Benedicat

Samstag, 18. Jänner 2020

So, bin wieder einigermaßen am Damm. So ein Virus kann einen ganz schon 'zomhauen'. Aber es geht wieder. Beim krankheitsbedingten Grübeln habe ich mich  gefragt, wie viel persönlichen Kram man in so einer Homepage mitschleppt. Und: Cui bono? Wenn sie nur dazu dient, tägliche Befindlichkeiten zu äußern, wird sie irgend wann auch nicht mehr gelesen werden. Außer von jenen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Haare in der Suppe suchen, herauszufischen und entrüstet anzuprangern. Aber ich denke, eine Homepage unterliegt auch ethischen Grundsätzen und muss sich der Wahrheit verpflichtet fühlen. Wenn der Wahrheit nicht genügend (oder gar kein) Raum geboten wird, dann wird sie am Ende umso mehr weh tun. Morgen will ich wieder die Orgelpfeifen der Klosterkirche ordentlich durchputzen.Nach dem Motto: Musik wischt den Staub von der Seele... Mal sehen, ob ich es gesundheitlich schon schaffe. Am Nachmittag wäre ich dann bei einer lieben Freundin zu ihrem Geburtstag eingeladen. Bin noch nicht sicher, ob ich eine solche Fete schon verkrafte.

Sonntag, 26. Jänner 2020

Hatte gestern die einzigartige Chance, auf einer Buffati (Orgelbauer aus Padua) Orgel einen Gottesdienst im benachbarten Italien mitzugestalten. Elektronische Steuerung der mehr als 30 Register, Pedal- und Diskantkoppeln, ein Hauptwerk und ein Seitenwerk, zwar etwas verstimmt (Kein Wunder im Winter!), aber insgesamt ein tolles Klangwerkzeug! Zweisprachige Messe, Hälfte Italiener, Hälfte Tiroler, das Ganze hatte für mich eine ganz eigene, eigenartige Atmosphäre. Die Krippe am Hochaltar ist übrigens nach den Figuren von Bachlechner von einem begnadeten Franziskaner-Pater nachgemalt worden.

Danach ein gemütliches Gespräch im Gasthaus, italienische und deutsche Wortfetzen schwirren durch den Raum. Würde nicht der Haunold im Süden seine unnahbare Zackenlandschaft präsentieren, wüsste man nicht, wo man sich eigentlich befindet.


Mittwoch, 29. Jänner 2020

An zwei denkwürdigen Geburtstagen durfte ich heute mitfeiern: Eine junggebliebene 90igerin und begnadete Sopranistin vom ehemaligen Klosterchor (dem ich auch angehört habe) und ein vitaler alter Freund und Kollege, der seinen 70iger in aller Ruhe und Gelassenheit beging. Ad multos annos!

Donnerstag, 6. bis Samstag 8. Februar

Innsbruck: Ein Wechselbad der Erlebnisse. Zunächst eine Tagung der IG AutorInnen an der UB. So spannend wie lehrreich. Und trotz der langen Rede des absolut kompetenten Chefs der IG AutorInnen Österreich (18.00 bis 20.15 Uhr) nie langweilig: Urheberrecht, Kultur- und Bildungspolitik, Steuer- und Sozialrecht, Medienpolitik, Literaturpreise und Stipendien, Literaturzeitschriften etc.

Am Freitag Abend dann eine berührende Seelenandacht für unseren kürzlich verstorbenen Freund und Maturakollegen Erich in der Pfarrkirche Rinn. Und am Samstag die Verabschiedung am Friedhof in Hall. Wir sind alle betroffen über den so plötzlichen Heimgang unseres lieben Freundes! Im Herbst haben wir uns noch beim Maturajubiläum getroffen, haben mit ihm geplaudert und ahnten nicht, wie schnell das Leben zu Ende sein kann. R.I.P.


Sonntag, 16. Februar 2020

Ein ausgedehnter Spaziergang vermittelt mir die Metamorphose des dahinsiechenden Winters in die schüchternen Aus-Blicke des nahenden Frühlings. Es hat etwas friedlich-melancholisches, mutterseelenalleine durch den Sonntag zu streunen, zwischendurch mit Gleichgesinnten zu plaudern und über all dem den Ballast der belasteten Zeit dem Hintergrund anheimzustellen.

Mittwoch, 19. Februar 2020

Habe heute meinen obligaten Wintersporttag absolviert. Bei herrlichem Wetter bis auf 2023 Meter Seehöhe, eine Riesen-Portion ausgezeichneter Hirten-Spaghetti mit einem sauren Radler in der Hochsteinhütte. Schließlich Abfahrt ins Tal bei prächtigen Pistenverhältnissen. Habe die Anstrengung auf Grund meiner bescheidenen Winter-Aktivitäten natürlich in den Wadeln gespürt. Aber schön war's doch!

27. Februar 2020

Ehrenamtszeichen des Landes Tirol. Freue mich natürlich über diese Auszeichnung!

Mittwoch, 08.04.2020

Nein nein! Bin nicht dem Corona-Virus anheimgefallen! Erfreue mich bester Gesundheit! Darüberhinaus gibt's nicht viel zu erzählen. Ein Tag ähnelt dem anderen wie ein rotes Osterei dem rosaroten. Ich schreibe, male, spiele mit dem Keyboard, lese mehr und drehe täglich meine Runde.

Die Sonnenstrahlen erwärmen mein ruhiges Herz und so warte ich geduldig und getrost, was jeder Tag so bringt. Freunde und Freundinnen rufen mich an, reden mit mir und fragen nach, wie es mir geht. Sie alle lassen mich wissen, dass sie mich - wenigstens irgendwie - verstehen. Denen, die mich nicht verstehen, bin ich zwar nicht böse, aber helfen kann ich ihnen auch nicht.

Mittwoch, 15. April 2020

Stille und Ruhe bringen die ganze Welt ins rechte Maß zurück.

Laotse

Mittwoch, 27. Mai 2020

Ja es gibt sie noch, die Freundinnen und Freunde, die sich nicht alles unterjubeln lassen. Ungefiltert. Einseitig. Reflexionslos. Sie outen sich als faire Gesprächspartner, die - auch wenn es mehrere Wahrheiten zu geben scheint - sich ihr eigenes Bild machen. Zu allem Überfluss hat sich der Überdruss der Pandemie ins Bild gesellt. 

"Das Rad des Virus dreht sich immer schneller häufen sich die Fälle potenzieren sich in Windeseile überwinden Berge Täler Grenzen Ozeane Maskenbildner haben Hochsaison und linkisch unbeholfen hinkt die grausige Statistik von der Echtzeit mild beschmunzelt hinterher die Fälle einen sich auf einen Nenner der sich flugs zum Zähler macht beschließen sich nicht mehr zu unterscheiden nur der brave Dativ weint im Eck und atmet seinen eignen Odem hinter einer Maske ein und aus beäugt betrübt den Menschen der zu Tausenden im letzten Augenblick und fallgeschwind Computer Notebooks hochfährt in der Hoffnung Internet und Streaming könnten seine Angst und Langeweile in der Quarantäne töten Rechenzentren produzieren derweil Millionen Tonnen CO2 durch Online Streaming lenken ab lavieren kneifen vor dem Ernst der Lage pharisäisch meinen sie im selben Atemzug die Umwelt sei nun endlich stiller und vor allem sauberer geworden denn Venedig zählt die Fische im Kanal die weißen Fahnen oben teilen nicht das Firmament und lauern nur am Fuß des Towers in den Hafen von Triest verirren sich Delphine sonderbar ein Schelm der Böses dabei denkt das Doppelspiel bleibt unerkannt."

So in etwa gestaltet sich mein Tagebuch, das sich verbissenen Haftlmachern bis auf Weiteres entzieht...


Pfingstmontag, 1. Juni 2020

Zum Ersten muss ich mich einmal ganz herzlich bei meinen "Fans" bedanken, dass sie mich auf Tippfehler im vorangegangenen Text aufmerksam gemacht haben. Zum Zweiten ist heute ein wunderschöner Tag! Zu Mittag erntete ich großes Lob für ein kulinarisches Produkt, das ich zum ersten Mal zubereitet habe: Hähnchen auf Toscana-Art! Schmeckt wirklich vorzüglich! (Unter 'chefkoch.de' zu finden). Und zum Dritten lege ich mich jetzt gemütlich zur täglichen Siesta! Denke an den Spruch von Ingrid Koller: Neue Zeit und neue Möglichkeiten liegen vor mir. Aber nicht ihre Menge macht das Leben reich, sondern die Tiefe des Erlebens.


Freitag, 5. Juni 2020

Die erste Teichrose blüht! Mein Gott, könnte

das Leben schön sein! Es sind die kleinen Dinge,

die du schätzen musst.

Dann kannst du glücklich sein...






Montag, 22. Juni 2020

Ein wunderschöner Wandertag mit lieben Freundinnen und Freunden zu einem herrlichen Flecken Erde! Auf der Schattseite an blühenden Almrosen vorbei zur Wallfahrtskirche Maria Schnee. Messe, Orgel, Wissenswertes zur Geschichte, Haus Bethanien, Foto, Gasthaus, Wiener mit Pommes und Preiselbeeren, Himbeergeist, gesellige Gemeinschaft, Frohsinn, Heiterkeit und Heimfahrt mit meiner Nachbarin.

Sonntag, 5. Juli 2020

War heute bei lieben alten Bekannten zum Mittagessen eingeladen: Erstklassige italienische Küche, dazu ein herrliches Tröpfchen Weißen, nette Gespräche und Erinnerungen an alte Zeiten. Solch freundschaftliche Dates können über Vieles hinweghelfen...

Dienstag, 7.7.2020

Bin heute bei traumhaft schönem Wetter mit einem Kollegen auf den Ederplan gewandert. Die Fernsicht war einzigartig und mir blitzte ein Gedanke durch den Kopf: Wir wissen nicht, wie schön wir es haben. Ein Wermuthstropfen war allerdings die Beobachtung, was der Wind hier angerichtet hat!

Bei

Sonnenuntergang

schlafen

gehen!

Wer

kann

sich

schon

diesen

Luxus

leisten?

Mittwoch, 8.Juli 2020

Mittagessen am Gribelehof mit Schwesterherzen

und Schwager. Gemütliches Beisammensein,

gutes Essen, kühles Bierchen, Herz was willst du mehr!

Ein schönes Geschenk von alten Freunden: die Palmen blühen prächtig und erinnern immer wieder an schöne Zeiten...

Montag, 13. 7.2020

Bei traumhaftem Bergwetter bin ich heute mit lieben Freunden zur Luckner Hütte (2241m) gewandert. Informative Gespräche mit dem Hüttenwirt, feine Schmankerln, zum Schluss ein Willi, dann noch vom Wirt eingeladen ein Marillenbrand und schließlich - den imposanten Glockner nun im Rücken - wieder gemütlich zum Luckner Haus zurück. Alles in allem ein herrliches Bergerlebnis!

Mittwoch, 15.7.2020

Ein erlebnisreicher Ausflug ins Lesachtal: Hollbruck, Einkehr bei Anna in Kartitsch (Erinnerungen an unsere Kindheit und Jugend in der Landwirtschaftsschule), Wallfahrtsort Maria Luggau mit sehenswertem Kräuter- und Blumengarten, Besuch des Lesachtaler Bauernladens, Mittagessen beim Paternwirt, Heimkehr.

Freitag, 17.7.2020

Ich besichtigte mit meiner Schwester Anna und Schwager Norbert (Kaarst) die Burg Heinfels. Es ist beeindruckend, was man aus einer alten Burg machen kann! In zwei bis drei Jahren kann man dort sogar hotelmäßig einziehen, und das mit Butler! Alles in allem eine höchst gelungene Revitalisierung, die davon zeugt, dass wir (Osttiroler) von den Südtirolern noch viel lernen können.

Sonntag, 26. Juli 2020

Wieder einmal durfte ich in Innichen die altehrwürdige Orgel "schlagen". Ein schönes Erlebnis! Vor allem tut es der Seele wohl, wenn man für etwas, das man für die Menschen tut, nicht nur Bewunderung, sondern auch ehrliche Dankbarkeit erntet. Wenn das Ganze dann noch der größeren Ehre unseres Schöpfers dient, ist die Freude perfekt. Die anschließenden Gespräche im Gastgarten mit Pater Martin, dem Mesner Hans, einer treuen Begleiterin und den fleißigen Kirchenhelfern Erwin und Maria schafften dem Sonntag ein ungetrübtes und geruhsames Ende.

Und je mehr Klippen ich erfolgreich bewältige, desto unbedeutender erscheinen sie mir im Nachhinein...

Mittwoch, 29.7.2020

War wohl nicht so schlecht, die Entscheidung, einen Teich anzulegen. (2005)

Freitag, 31. Juli 2020

Ein denkwürdiger Tag! Es fehlt nicht viel und ich könnte drauflosheulen. Ob aus Wehmut oder Erleichterung, aus bewältigtem Frust oder verhaltener Zufriedenheit über ein zu erwarten gewesenes Ende. Ich weiß es (noch) nicht. Muss erst einmal zur Ruhe kommen...

Sonntag, 23. August 2020

Es ist immer wieder ein erhebendes Erlebnis, in diesen altehrwürdigen Klostermauern Orgel spielen zu dürfen!

Sonntag, 30. August 2020

Natürlich ist auch in meinem Leben nicht alles eitel Wonne. Und weil mich einige meiner Freundinnen und Freunde auf die etwas kryptische Meldung vom 31. Juli angesprochen haben, hier die Erklärung: Ich bin wieder Junggeselle. Meine Frau hat sich von mir getrennt. Mehr will ich dazu auf dieser Plattform nicht sagen. Die neue Situation werde ich in Ruhe und Gelassenheit (er-)tragen. In jeder Veränderung liegt auch eine Chance. Ich werde sie ohne Zorn- oder Triumphgefühl nützen und mir dadurch (hoffentlich) die psychische und physische Gesundheit erhalten. Das Leben spielt halt nicht immer so, wie wir uns das vorstellen...

Donnerstag, 3. September 2020

Manchmal wird der Weg des Lebens recht steinig und es ist mühsam und schmerzhaft, ihn zu gehen. Vor allem, wenn man das Schuhwerk milde belächelt und barfuß gehen muss.

Wir denken selten an das, was wir haben,
aber immer an das, was uns fehlt.

Arthur Schopenhauer

Links wohl die letzte Seerose in unserem Gartenteich, die sich heuer noch hervortraut.

Auch zwei Seekannen (rechts) versuchen auf ihre alten Tage noch ihr Glück...

Freitag, 4. September 2020

Heute sind wir durch das wunderschöne und wildromantische Debanttal bis zur Lienzer Hütte gewandert. Ein traumhafter Tag! Auf der Rückseite der Speisekarte stand der Spruch: "Auf die Berge musst du steigen, wird dir weh im dunklen Tal. Auf den Bergen kommt zum Schweigen, was dir Sorgen macht und Qual." Wie wahr!

Dienstag, 22.9.2020

Die Katastrophe umfasst nicht nur die großen Krisen und Unglücksfälle, das Unsägliche und Unerträgliche, wie all die kleinen Widrigkeiten, die zusammengenommen nicht minder schwer wiegen. Auf unserem Erdball hat letztlich jeder von uns seine eigene Version der Katastrophe zu bestehen....