Heute

Dienstag, 10.11.2020

Ein traumhaft schöner Herbsttag! Aber der November mit seinen kurzen Tagen und langen Nächten will mir nicht so recht gefallen. Es ist die Zeit, über den Herbst des Lebens nachzusinnen. Und wer es vermag, auch etwas darüber zu schreiben. Oder zu malen.


Wenn der Schatten aus den Tälern kriecht

die Sonn' verliert ihr Augenlicht,

wenn nach des Tages Müh und Pflicht

der Lebensgeist ins Dunkel siecht.

Wenn Abendruhe tränkt die kleine Welt,

um dich, um mich und um das Haus,

löscht Er da oben liebevoll die Weltgeschichte aus.

Für dieses eine Mal und immer wieder,

leg ich mich froh zur Ruhe nieder.

Gott sei's gedankt für diesen Tag,

und alle die er mir noch bringen mag.

Freitag, 13. 11. 2020

Jeder Mensch ist eine eigene Welt. Das erklärt vieles...

Donnerstag, 26.11.2020

War heute mit meinem Bergkameraden Hannes am "Goisele". Malerische Herbstwanderung von der Rottmann-Alm zum Speichersee bei der Lackenboden-Hütte, dann hinauf zum 2433m hohen Goisele. Herrliche Aussicht bis zu den Drei Zinnen in den Südtiroler Dolomiten.

      Mittwoch

23. Dezember 2020

Und so zog uns die "stillste Zeit im Jahr" mehr oder weniger wieder in ihren Bann und mündet nun in das Fest des Friedens. Ich habe meine regelmäßigen Rorate-Orgel-Dienste mit heutigem Tag abgeschlossen. Bin ein Frühaufsteher, also war es keine besonders große Leistung. All meinen LeserInnen und FreundInnen wünsche ich von Herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Man kann nicht etwas schenken, was man nie bekommen hat.

Mittwoch, 30.12. 2020

Biotop im Winter

2021

Sonntag, 10. Jänner 2021

Er hätte ja fragen können: "Blassnig, was machen'S denn da?" Oder: "Blassnig, man könnte ja auch fragen, bevor man das Fenster öffnet." Oder: "Blassnig, ich bin mir nicht sicher, ob alle Ihre Mitschüler ein offenes Fenster überhaupt haben wollen!"

Nein. Nichts von alldem. Er unterbrach lediglich seinen Vortrag im philosophischen Einführungsunterricht, schaute mir zu, wie ich das Fenster öffnete und mich wieder auf meinen Platz begab. Daraufhin setzte er seinen Vortrag fort, so als sei nichts geschehen. Und in meiner Naivität glaubte ich auch, es sei wirklich nichts Besonderes geschehen. Außer dass eben ein Fenster geöffnet wurde.

Nichts von alldem! Nach Tagen bekam ich von meiner lieben Mutter einen geharnischten Brief: Was ich mir eigentlich einbilde! Das ginge ja gar nicht! Ich solle mich doch besser benehmen, ansonsten bekäme ich nur Schwierigkeiten. Einfach ein Fenster öffnen!  Und das ohne zu fragen! Ich war geschockt ob dieses wahrlich hintergründigen Informationsflusses.

Jetzt ist er gestorben. Und weil ich weiß, dass er ein exzellenter Sänger war, hört er nun nicht nur die Engel singen. Er hilft ihnen sogar dabei. Und deutet mir herunter: "Blassnig, jetzt können'S das Fenster wieder zumachen." Requiescat in pace! Gewisse Dinge lassen sich generös verzeihen. Aber vergessen kann man halt nicht so leicht. Das gilt übrigens für viele Situationen im Leben. Das Fenster habe ich inzwischen zugemacht. Schwamm drüber!

Samstag, 16. Jänner 2021

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen zu treffen, als beständig nach vollkommenen zu suchen, die es niemals geben kann.

Sonnenaufgang heute um 08.19 Uhr. Also in drei Minuten. Den Rauchkofel schafft sie noch nicht ganz. Aber wird schon...

Bergtragödie

Freitag, 22. Jänner 2021

"Wenig brauchen ist besser als viel haben". Dieser Spruch des Augustinus ist wohl leichter gesagt als getan. Manche Menschen brauchen, um ihm gerecht zu werden, ein ganzes Leben.

Samstag, 23. Jänner 2021

Natürlich kann man in der Erinnerung schwelgen, wie schön es früher war. So nach dem Refrain eines Liedes: Drum sag ichs noch einmal, schön sind die Jugendjahr. Schön ist die Jugend, sie kommt nicht mehr. Und ich denke es ist legitim, von früheren besseren Zeiten zu träumen. Karl Valentin sagte: Die Zukunft war früher auch besser. Es sei erlaubt, ihn zu modifizieren: Die Zukunft war früher auch nicht besser. In Zeiten der Pandemie laufen wir schneller an der Zeit vorbei, als sie uns eigentlich  lässt. In der Hoffnung, das Virus könnte auf diese Weise überholt und ein für allemal hinter sich gelassen werden. Den Wettlauf mit der Zeit, da bin ich mir sicher, wird das Virus gewinnen, wenn wir es nachhaltig ignorieren. Eines ist sicher: Unsere Jugendjahre waren trotz aller Entbehrungen und Herausforderungen definitiv schöner als die heutige Jugend die ihre wahrnimmt. Und sei es nur der Umstand, dass wir in unserer Jugendzeit nicht von Corona geplagt wurden...

Und schon wieder hat es geschneit! Der Winter wird mir mehr und mehr "zwida"! (Im Hochdeutsch wohl "zuwider" Danke für den Hinweis lg!).

Montag, 8. Februar 2021

Und schon wieder tragen die Fichten im Westen nobles Weiß. Mir persönlich sind sie in Grün lieber.

Heute endet (endlich!) der harte Lockdown. In Südtirol beginnt er, und das für drei Wochen! Man kennt sich ja wirklich nicht mehr aus...

Samstag, 13. Februar 2021

Nichts Schöneres als ein einsamer Bergwinter!

Mittwoch, 27. Jänner 2021

Auf dem Weg zur Wallfahrtskirche befindet sich diese heilige Familie in einer fragmentarisch erhaltenen Hausruine aus der Römerzeit.